Die Courtage ist die Provision, die ein Immobilienmakler für seine Vermittlungsleistung erhält. Sie wird fällig, wenn durch die Tätigkeit des Maklers ein erfolgreicher Kauf- oder Mietvertrag zustande kommt. Der Makler übernimmt dabei zahlreiche Aufgaben: von der Bewertung der Immobilie über die Vermarktung bis hin zur Organisation von Besichtigungen und der Begleitung der Vertragsverhandlungen.
Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland klare Regelungen zur Courtage beim Verkauf von Wohnimmobilien. In vielen Fällen teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision, wenn ein Makler beauftragt wurde. Diese gesetzliche Regelung sorgt für mehr Transparenz und Fairness im Immobiliengeschäft.
Doch die Courtage ist weit mehr als nur eine Gebühr. Sie steht auch für die Dienstleistung und Expertise, die ein professioneller Makler in den Verkaufsprozess einbringt. Gerade in Märkten mit hoher Nachfrage und steigenden Preisen kann eine fundierte Beratung entscheidend sein.
Ein guter Makler kennt den lokalen Markt genau, weiß, wie Immobilien realistisch bewertet werden und welche Zielgruppen angesprochen werden sollten. Er sorgt dafür, dass ein Objekt optimal präsentiert wird und unterstützt beide Seiten dabei, eine sichere und transparente Kaufentscheidung zu treffen. Für Verkäufer bedeutet das häufig einen besseren Verkaufspreis, für Käufer eine strukturierte und vertrauensvolle Abwicklung.
Auch rechtliche und organisatorische Aspekte spielen eine wichtige Rolle. Vom Exposé über Besichtigungen bis hin zur Vorbereitung des Notartermins: Ein erfahrener Makler begleitet den gesamten Prozess und sorgt dafür, dass alle Schritte professionell koordiniert werden.
Genau hier setzt New Living Immobilien an. Mit fundierter Marktkenntnis, persönlicher Beratung und einem klaren Blick für die Bedürfnisse von Käufern und Verkäufern begleitet das Team Immobilienprojekte von der ersten Einschätzung bis zum erfolgreichen Abschluss.
Die Courtage ist daher nicht nur eine Provision – sie steht für Vertrauen, Erfahrung und professionelle Vermittlung. Wer seine Immobilie in gute Hände geben möchte oder auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist, findet in New Living Immobilien einen Partner, der den Berliner Immobilienmarkt kennt und den Weg zur passenden Immobilie zuverlässig begleitet.
Wie hoch ist die Courtage in Berlin 2026?
Seit der Gesetzesänderung im Dezember 2020 gilt in Deutschland für Wohnimmobilien das Halbteilungsprinzip: Wenn ein Makler sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer beauftragt wird, darf die Käufer-Courtage die Verkäufer-Courtage nicht übersteigen. In Berlin liegt die marktübliche Gesamtcourtage bei 7,14 % des Kaufpreises inklusive Mehrwertsteuer – aufgeteilt in je 3,57 % für Käufer und Verkäufer.
Konkret in Euro: Bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro zahlt der Käufer 14.280 Euro Courtage, der Verkäufer ebenfalls 14.280 Euro.
Wann fällt die Courtage an – und wann nicht?
Die Courtage wird nur bei erfolgreichem Abschluss fällig. Kommt kein Kaufvertrag zustande, schuldet weder Käufer noch Verkäufer dem Makler eine Provision. Die Provision ist erfolgsabhängig – das ist gesetzlich geregelt.
Kein Anspruch auf Courtage besteht, wenn: der Makler das Objekt selbst in den Verkauf gebracht hat (doppelte Interessenvertretung ohne separate Beauftragung), der Kaufvertrag nicht zustande kommt, oder der Makler seine Pflichten grob verletzt hat.
Was ist in der Courtage inbegriffen?
Die Courtage umfasst die gesamte Vermittlungsleistung: Wertermittlung, Exposé-Erstellung, professionelle Fotografie, Vermarktung auf Portalen und im eigenen Netzwerk, Besichtigungsorganisation und -durchführung, Qualifizierung der Kaufinteressenten, Kaufpreisverhandlung, Bonitätsprüfung und Begleitung bis zum Notartermin. Nicht enthalten sind Notargebühren, Grunderwerbsteuer und Grundbuchkosten – diese fallen für Käufer zusätzlich an.
Ist die Courtage verhandelbar?
Ja, aber selten mit Erfolg bei professionellen Maklern in gefragten Berliner Lagen. Die Leistung des Maklers wird durch die Courtage abgegolten – wer weniger zahlt, bekommt in der Regel auch weniger Service. In Ausnahmefällen, etwa bei sehr hochpreisigen Objekten oder laufenden Geschäftsbeziehungen, sind Rabatte möglich.
Häufige Fragen zur Courtage
Ist die Courtage steuerlich absetzbar? Für Kapitalanleger, die eine vermietete Immobilie kaufen, ist die Courtage als Anschaffungsnebenkosten im Rahmen der Werbungskosten steuerlich absetzbar. Für Eigennutzer gilt das grundsätzlich nicht.
Was kostet ein Makler beim Verkauf in Berlin? Bei einem Verkaufspreis von 500.000 Euro und einem Courtagesatz von 3,57 % (inkl. MwSt.) zahlt der Verkäufer 17.850 Euro. Dafür erhält er in der Regel vollständige Vermarktung, Käuferqualifizierung und professionelle Abwicklung bis zum Notartermin.
Gibt es Berliner Makler ohne Courtage für Verkäufer? Ja, in Einzelfällen übernimmt der Käufer die gesamte Courtage – insbesondere bei sehr gefragten Objekten in Lagen mit hoher Nachfrage. Das ist jedoch nicht der gesetzliche Standard und erfordert eine ausdrückliche vertragliche Vereinbarung.
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